Rechtspopulistische Hetze am 9. Mai in Köln verhindern!

02. Mai 2009

Wir stellen uns quer - Kein Rassismus bei uns in KölnWie bereits berichtet wurde, findet am 9. Mai der erneute Versuch eines “Anti-Islamisierungskongresses” in Köln statt. Die GRÜNE JUGEND Warstein wird sich an den Protesten gegen diese selbst ernannte “Bürgerbewegung” beteiligen, um aktiv ein Zeichen gegen fremdenfeindliche Hetze zu setzen. Die Einzelheiten für diesen Samstag sind nun von dem Bündnis “Köln stellt sich Quer” bekannt gegeben worden.

So treffen sich die BlockiererInnen des Kongresses um 9 Uhr  am Otto-Platz (Vorplatz des Bahnhof Köln-Messe/Deutz)

Um 10 Uhr findet eine Kundgebung auf dem Heumarkt statt, welcher den DemonstrantInnen vom Vorjahr noch bekannt sein müsste.

Von 12:30 bis 17:30 Uhr findet der geplante Europatag auf dem Roncalli-Platz mit einem Grußwort von Fritz Schramma, dem Oberbürgermeister Kölns, einer Diskussion mit Europaabgeordneten, einem Fußballturnier, buntem Musikprogramm und vielem mehr statt.

Wir freuen uns also auf einen unterhaltsamen und wichtigen Tag!

Steinbrüche würden SPD wählen

24. April 2009

Steinbrüche würden SPD wählen

Von Plakaten am Ortseingang in Warstein inspiriert.

Spannende Dinge zu Jugend und Europa

24. April 2009

Hier ein paar interessante Artikel vom EU-Programm Jugend für Europa:

“Fachforum Europa” in Weimar – oder: Wie gibt man im Superwahljahr europapolitisch Gas?
Bundesliga ist wie Politik. Wenn du ins Stadion gehst, dann spielst du ja auch nicht selbst. Da spielt die Mannschaft deines Clubs, die besten Spieler. Die sind wie Abgeordnete deines Clubs. Die feuerst du an. Würdest du das Stadion den Fans der Gegenmannschaft überlassen? Natürlich nicht! Wenn du nicht wählst, tust du aber genau das: Du überlässt das Parlament den Fans der Gegenmannschaft.
Weiter lesen…

Europäische Bürgerschaft – “Immer noch alles viel zu abstrakt”
Der Begriff der Europäischen Bürgerschaft ist in aller Munde. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter dem Aufruf zu mehr aktiver Beteiligung der EU-Bürger? Darüber sprach Marco Heuer auf dem “Fachforum Europa” mit Dr. Barbara Tham, Referentin bei der Forschungsgruppe Jugend und Europa, am Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) in München.
Weiter lesen…

Das Zauberwort – “Investing in Youth”
Jugendliche aus “bildungsfernen Schichten” haben ihre eigenen Themen und Bedürfnisse. Wie spricht man diese Jugendlichen an – vor allem, wenn es um Angebote für Europa geht? Darüber sprach Marco Heuer auf dem “Fachforum Europa” mit Hans-Eckart Steimle, Grundsatzreferent bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelischer Jugendsozialarbeit (BAG EJSA).
Weiter lesen…

STIMMEN! für Flüchtlingsschutz und Kinderrechte

17. April 2009

Hier die Kampagnenidee des Aktionsbündnisses “Hier Geblieben!” von stimmen09.de:

Die Bedingungen, unter denen Flüchtlinge und Papierlose in der Bundesrepublik Deutschland leben müssen, sind miserabel und die EU verkehrt den Schutz von Flüchtlingen in den Schutz vor Flüchtlingen. Das wird schon lange kritisiert. Wir wollen das „Wahljahr 2009“ dazu nutzen, diese Probleme einer breiten Öffentlichkeit sichtbar zu machen und unsere Kritik und unsere Forderungen wirksam an die Politik heranzutragen. Dazu hat sich das Aktionsbündnis Hier Geblieben! mit  Flüchtlingsräten sowie MigrantInnen-, Jugend- und weiteren Nichtregierungsorganisationen (NGO) zusammengeschlossen, um die Kampagne “STIMMEN für Flüchtlingsschutz und Kinderrechte” zu starten. Ziel der Kampagne ist die Nutzung des Doppelwahljahrs 2009 zur Stärkung der Rechte der Flüchtlinge, Asylsuchenden, MigrantInnen sowie insbesondere auch der Kinder und Minderjährigen, die von ihren Angehörigen getrennt sind. Alternative Zugänge und Neuorientierungen in den Bereichen der Aufnahme von Flüchtlingen sowie der Asyl-, Aufenthalts-, Abschiebe- und Rückführungsverfahren sollen wieder auf die Tagesordnung kommen, ernsthaft diskutiert und umgesetzt werden.

Den Rest des Textes auf stimmen09.de lesen…

Unterstützen könnt ihr die Aktion bei der Online-Unterschriftenaktion

LANGER FREITAG im Jugendtreff

16. April 2009

Am Freitag, 17.04.09, ist wieder “Langer Freitag” im Jugendtreff “Alte Berufsschule”.

Der Treff wird bis mindestens 23:00 Uhr geöffnet sein.

Im Vorfeld ist ab 19:00 Uhr Aktiventreffen der Grünen Jugend. Auch hierzu sind alle Interessierten eingeladen.

Sprecherin der GJ zum Thema Jugendpolitik

16. April 2009

Im Artikel „Ihr fahrt alles gegen die Wand!“ aus der taz spricht die GJ-Sprecherin Kathrin Henneberger über grüne Jugendpolitik und fordert unsere ganze Lebensweise überdenken und Visionen eine Chance zu geben.

Auf dem Foto: Alexander Gerauf und Lennard Schlöffel aus Warstein! ;-)

Demonstrieren für eine Welt ohne Atomkraft

08. April 2009

Von der Mitmach-Kampagne .ausgestrahlt:

Gegen ein Comeback der Atomenergie!

Wir streiten für eine Welt ohne lebensgefährliche und umweltzerstörerische Atomkraft. .ausgestrahlt gibt allen Atomkraftgegnerinnen und -gegnern die Möglichkeit, gegen ein Comeback der Atomenergie aktiv zu werden, und stellt dazu Informationen und Aktionsangebote bereit. Wir stärken die Anti-Atom-Bewegung.

Die Atomlobby feuert für den Weiterbetrieb der Uraltreaktoren, ein Endlager in Gorleben und Exporte von Atomtechnologie. Und das alles trotz der Störfälle in den AKW Brunsbüttel und Krümmel, im französischen Tricastin oder dem gescheiterten Endlager Asse II! Deshalb: Am Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe, dem 26.04., demonstrieren gehen!

Die Demo, die Warstein am nächsten liegt, startet am Samstag, den 25. April um 11 Uhr in Münster. In dem Aufruf zur Demo könnt ihr nachlesen, wie NRW von der Atomkraft betroffen ist.

23 Jahre Tschernobyl - Atomausstieg jetzt!

Aufruf zur Einrichtung einer parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen

05. April 2009

Hier ein Auszug aus dem Aufruf der Kampagne für die Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen (UNPA):

UNPA Campaign

Um die Akzeptanz und Legitimität der Vereinten Nationen (UN) und der internationalen Zusammenarbeit zu sichern und ihre Handlungsfähigkeit zu stärken, müssen die Bevölkerungen in die Tätigkeit der UN und ihrer internationalen Organisationen besser und unmittelbarer eingebunden und an ihr beteiligt werden. Wir fordern daher, demokratische Mitwirkung und Repräsentation schrittweise auch auf der globalen Ebene umzusetzen.

Als einen ersten entscheidenden Schritt sehen wir die Einrichtung einer beratenden Parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen. Ohne dass im ersten Schritt eine Änderung der UN-Charta erforderlich wäre, kann mit der Versammlung ein wichtiges Bindeglied zwischen den UN, den Organisationen des UN-Systems, den Regierungen, den nationalen Parlamenten und der Zivilgesellschaft geschaffen werden.

Den Rest des Aufrufs könnt ihr unter http://de.unpacampaign.org/appeal/ lesen und dort auf der Webseite auch unterzeichnen.

Der Krieg gegen Drogen in der Finanzkrise

01. April 2009

DEA Agents bei einer ÜbungDass der Krieg gegen Drogen ein Kampf ist, den man nicht gewinnen kann und der bereits Milliarden gekostet hat, wissen wir schon länger. Bis jetzt war das Argument dagegen, dass man die Durchsetzung von Moral nicht mit Geld aufwiegen kann. Schließlich sei Drogenkonsum unanständig, ausgenommen natürlich Alkohol, Nikotin, Koffein und vom Arzt verschriebene Medikamente.

In den U.S.A., die stärker als Deutschland von der Finanzkrise betroffen sind, scheint jedoch ein Meinungswandel erkennbar zu sein. Nicht nur Initativen zur Cannabislegalisierung oder ähnliche Gruppen rufen nach dem Ende von Repression und Gewalt, sondern auch größere Vertreter der Massenmedien. So kann man im Kommentar War on drugs is insane auf cnn.com folgendes lesen:

One senior Harvard economist estimates we spend $44 billion a year fighting the war on drugs. He says if they were legal, governments would realize about $33 billion a year in tax revenue. Net swing of $77 billion. Plus the cartels would be out of business. Instantly. Goodbye crime and violence.
If drugs were legalized, we could empty out a lot of our prison cells. People will use this stuff whether it’s legal or not. Just like they do booze.

Weitere Artikel sind zum Beispiel Mexican Drug Lord Officially Thanks American Lawmakers for Keeping Drugs Illegal von huffingtonpost.com oder How to stop the drug wars vom Economist. Ich hätte mir lieber die Einsicht gewünscht, dass der Konsum bzw. Missbrauch jeglicher Drogen (einschließlich meiner Meinung nach harter Drogen, wie Heroin oder Alkohol) zur persönlichen Freiheit gehört. Der Umweg über Finanzkrise und Angst vor steigender Kriminalität tut’s auch.

Rock gegen Rechts in Soest

30. März 2009

mit Transistor Megaphone, Ante Nox, Blacken und Gleis 6.

Rock gegen Rechts in Soest - Plakat