“Wir werden den Druck gegen die Steinbruchbetriebe vergrößern!” so Werner Braukmann, Vorsitzender der Warsteiner Liste. “Die Wirkungslosigkeit der Proteste gegen die Steinverladung und deren Transporten per Bahn am Sonntag durch die Fa. Brühne haben wieder einmal gezeigt, dass wir Unterstützung auch von anderen Ebenen brauchen!” Warsteiner Liste und Grüne Jugend erwarten nun, dass die Grünen auf Landesebene sich der Warsteiner Problematik des Steinabbaus vor allem auch auf dem Hintergrund der heimischen Trinkwassergewinnung annehmen.
“Druck gegen Steinbruchbetriebe vergrößern”
06. August 2009Demo gegen Abschiebehaft
05. August 2009Hier ein Aufruf zur Demo, an der sich auch die Grüne Jugend NRW beteiligen wird:
15 Jahre sind 15 zuviel: Der Knast muss weg!
Abschiebeknäste zu Waldstücken!
Demonstration gegen Abschiebehaft am 29. August 2009 um 13:00 Uhr in Büren, Am Stöckerbusch
Schon bevor 1994, vor nunmehr 15 Jahren, die ersten Abschiebehäftlinge nach Büren kamen, formierte sich Widerstand gegen den Abschiebeknast. Der Protest richtete sich stets nicht nur gegen den Standort Büren, sondern stellt bis heute Abschiebehaft als solche in Frage. Abschiebehaft ist Teil einer im Kern rassistischen „Ausländergesetzgebung“, durch die Nicht-Deutsche einer juristischen Sonderbehandlung unterzogen werden. Ziel dieser Sonderbehandlung ist es, Flüchtlingen und Migrant*innen in Deutschland das Leben schwer zu machen und sie so schnell wie möglich abzuschieben.
Infolge dessen kam es auch in Büren zu Revolten, Protesten, Suizidversuchen und Hungerstreiks. Für die Inhaftierten gibt es nur eine Priorität: sie wollen in Freiheit leben.
Drohende Massenabschiebungen
In diesem und im nächsten Jahr drohen massenhafte Abschiebungen von Menschen, die hier, zum Teil vor vielen Jahren, Schutz gesucht haben. Auch vor Abschiebungen in Kriegs- und Krisengebiete schrecken die deutschen Ausländerbehörden nicht zurück. So bangen beispielsweise Roma aus dem Kosovo, syrische Staatsangehörige und Iraker*innen um ihr Aufenthaltsrecht. Wenn Ende des Jahres die so genannte Altfallregelung ausläuft, werden sich Tausende weiterer Menschen ihrer drohenden Abschiebung gegenüber sehen. Sie hatten sich um ein dauerhaftes Bleiberecht beworben, können aber die hohen Anforderungen und Hürden nicht erfüllen.
Nur durch einen koordinierten und entschlossenen Widerstand lassen sich gewaltsame Abschiebungen verhindern.
Grenzregime und Migrationsmanagement
Die Zuwanderungspolitik liegt immer mehr in den Händen der europäischen Union. Die BRD hat es verstanden, viele der restriktiven Praxen bei Grenzsicherung und Asylrecht auf europäischer Ebene zum Standard zu machen. Grenzkontrollen finden immer weiter vor den EU-Außengrenzen statt, dabei schrecken die Mitgliedstaaten auch nicht vor der Zusammenarbeit mit Folterstaaten wie Libyen zurück.
Eine legale Zuwanderung in die BRD ist kaum noch möglich, die illegalen Einreiseversuche über gefährliche Meerespassagen enden oft tödlich. Gleichzeitig mit der Militarisierung von Grenzsicherung versucht die EU, Wege zur selektiven Migration zu gehen. Diese von afrikanischen Migrant*innen genannte „kleenex-Migration“ (= benutzen und wegwerfen) soll größtmöglichen Nutzen mit geringem Kostenaufwand kombinieren. Nutznießer sind Unternehmen, die passende und billige Arbeiter*innen auf Abruf geliefert bekommen.
No borders, no nations, no prisons!
Auch wenn sich viele Kompetenzen auf die EU-Ebene verlagern, sind es doch letztlich die Nationalstaaten, die Migrationsabwehr und Grenzsicherung betreiben. Hier werden auch rassistische Ausschlussmechanismen hergestellt und wirksam. Ein menschenwürdiger Umgang mit Flüchtlingen und Migrationswilligen muss zwangsläufig an den Eigeninteressen der Nationalstaaten scheitern.
Wir sind der Überzeugung, dass jeder Mensch das Recht hat, dort zu leben, wo es ihr/ihm gefällt. Das Recht auf Bewegungsfreiheit wird aber nicht erbettelt, sondern erkämpft werden müssen. Migrationskontrolle ist stets ein gewalttätiger und oft tödlicher Prozess. Wenn wir fordern, dass Abschiebehaft abgeschafft werden muss, dann meinen wir damit auch alle anderen Formen der Bewegungs- und Grenzkontrollen.
In Gedenken an Rashid Sbaai
Am 30. August jährt sich der Todestag des Marokkaners Rashid Sbaai, der 1999 in einer Arrestzelle des Abschiebeknastes Büren erstickt ist. Das Feuer in seiner Zelle und sein Tod hätten verhindert werden können. Seine Hilferufe wurden jedoch nicht gehört, da die Notruf-Leitstelle nicht besetzt war. Wir gedenken Rashid stellvertretend für alle Opfer der bundesdeutschen Flüchtlingspolitik und fordern:
Abschiebehaft abschaffen!
Für das Recht auf Bewegungsfreiheit! Für ein Ende von Grenz- und Bewegungskontrollen!
Wer kommen will, soll kommen dürfen!
Wer bleiben will, soll bleiben dürfen!
Zeichen setzen!!!
28. Juli 2009Auch wenn man es rational und menschlich nicht begründen kann, dass Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Menschenhass in Parteien vetreten werden und auch noch Zuspruch bekommen, so gibt es sie dennoch: die NPD Menden.
Glücklicherweise wird so ein Zustand nicht einfach hingenommen.
Unsere Freunde, die GJ Menden, will zusammen mit den Jugendorganisationen Mendens den Widerstand der sauerländischen Stadt gegen diese “Partei” zum Ausdruck bringen.
Deshalb wird Freitag ein Infostand gegen Rechtsextremismus in Menden aufgestellt!
Hier ist Unterstützung wünschenswert für den Fall, dass einige Rechtsradikale Probleme mit der Wahrheit haben.
Deshalb fährt die GJ Warstein wie folgt nach Menden:
07:21 ab Warstein, Markt, SchnellBus S60
08:03 an Lippstadt, Bustreff Bahnhof
08:14 ab Lippstadt: Gleis 1, R-Bahn RB89
08:25 an Soest: Gleis 4
08:33 ab Soest: Gleis 1, Bahn RB59
08:56 an Unna: Gleis 2
09:13 ab Unna: Gleis 18, R-Bahn RB54
09:43 an Menden (Sauerland)
Keine Rechtsextremen in den Stadtrat!
Nächstes Treffen
26. Juli 2009Die nächste friedliche und pazifistische Zusammenkunft findet morgen, Montag den 27. um 17.00 Uhr statt. Zwecks Blumenkübelbesetzung und zur Abwechslung diesmal jedoch am Marktplatz des grünen, feinstaubbelasteten Warsteins.
Themen sind u.a. Organisatorisches während der Wahlkampfphase, eine Demo gegen Rechtsextremismus in Menden, und eine Psychoanalyse des Verhaltens Jugendlicher in Bezug auf Raumverlust innerhalb der öffentlichen, gesellschaftlichen, und ruhezeitorientierten Ballungsräume.
Ich hoffe viele von euch zu sehen!
Nächstes Treffen
20. Juli 2009Auf gehts!
Aktion, Aktion, Aktion… es gibt viel zu tun, z.B. muss dringend die Situation am Wilkeplatz besprochen werden.
Treffen wie immer um 18:00 Uhr, vorerst an der alten Berufsschule, das kann sich jedoch noch ändern, je nach wetterlage.
Anschließend ist WAL-Sitzung in Tante Marias Laden.
Bis dann, alles Liebe
Vandalismus in Belecke eine logische Konsequenz
18. Juli 2009Jugendliche und öffentlicher Raum – dieses Thema wird in Warstein im Bezug auf Vandalismus und Konflikte immer häufiger angesprochen und diskutiert. Neuestes Beispiel ist der Wilkeplatz in Belecke, auf dem es zu nächtlichen Zerstörungen kommt.
„Die Situation in Belecke ist leider die logische Konsequenz aus den unserer Meinung nach grundlegend falschen Maßnahmen der Stadtverwaltung“ kommentiert Frederick Krieger, Sprecher der Grünen Jugend Warstein (GJ), die Entwicklung der letzten Wochen. Seiner Meinung nach beurteile Uli Blecke, Vorsitzender des Gewerbeverbandes Belecke, die Situation ganz richtig: „Herr Blecke hat beobachtet, dass sich auf dem Wilkeplatz das Selbe abspielt wie vor einiger Zeit noch auf den Schulhöfen. Genau das ist in unseren Augen der entscheidende Punkt: Jugendliche werden durch Sperrungen und Verbote von einem öffentlichen Raum zum anderen getrieben. Doch die Probleme bleiben bestehen und treten immer wieder von neuem auf. So wird es auch in Zukunft immer wieder Konflikte geben.“ Weiterlesen »
Ratssitzung und WA(h)L – Werkstatt
16. Juli 2009Am heutigen Donnerstag stehen gleich zwei Termine an, die Euch ans Herz gelegt werden sollten.
Um18:00 Uhr beginnt im Feuerwehrhaus in Warstein die letzte (außerplanmäßige) Ratssitzung vor der Sommerpause. Es wird mit Sicherheit unterhaltsam
Im Anschluss quasi findet um 20:00 uhr das nächste Treffen mit der WAL zur Planung des Wahlkampfes statt. Wie gewohnt bei Tante Maria.
Nächstes Treffen
12. Juli 2009Auch wenn es Sommer ist:
Die GJ Warstein macht genauso wenig Pause wie einige Reaktoren es auch freiwillig tuen sollten.
Dementsprechend ist Dienstag, dem 14. Juli, Aktiventreffen um 18:00 Uhr. Treffpunkt ist zunächst der Jugendtreff, da dieser jedoch geschlossen ist, ist es wahrscheinlich, dass wir über die Ferien umziehen. Das wird dann entschieden.
Weitere und wahrscheinlich wichtigere Themen sind die kommenden Kommunalwahlen.
bis dahin und alles Liebe,
Lea
Europawahl gerockt – auf zu neuen Horizonten
05. Juli 2009Demo in Menden
25. Juni 2009Am morgigen Freitag wird auf die Alternative zum Kraftfahrzeug per pedes hingewiesen.
Oder anders gesagt:
die grüne Jugend Menden veranstaltet eine Demo gegen den Ausbau der A46, Beginn ist um 17.00Uhr

